Handwerksmarkt Langenzersdorf im April des Jahres 2009

Höret, Höret! Endlich konnte unser Clan mitten in der Seeschlacht wüten. Es schmerzte uns die Seele,
dass nur der Veranstaltungsort diesen Namen trug, doch entschädigte uns jener Markt mehrfach dafür.

Vom ersten Tage an, als wir unser Lager errichteten bis zu jenem, an welchem wir es wieder abbrachen, lachte die Sonne vom Himmel.
Wir konnten unser Glück kaum fassen, dass wir keinen Tropfen Niederschlag zu erdulden hatten und lebten wie dereinst die Altvorderen.
Bei großartigen Köstlichkeiten, die unsere Maiden und auch Recken zauberten, sowie dem einen oder anderen Tropfen
süßen Mets, ließen wir es uns gut gehen.

Doch lasst mich am ersten Tag beginnen. An jenem Tag oblag es uns und den vielen Lagernden anderer Gruppen, Schülern etwas von
unserer Arbeit zu zeigen und zu erzählen.
Auch wenn es kaum möglich ist, ein Handwerk in wenigen Minuten zu erklären, so waren wir bemüht und
die jungen Maiden und Recken schienen interessiert.
An jenem Tage luden die Veranstalter uns alle zu einem Gelage, welches einem König würdig gewesen wäre.

Die darauffolgenden Tage waren von Arbeit gleichermaßen gekennzeichnet, wie von der Freude an diesem herrlichen Lager.
Bei wunderbarem Wetter, vor einer traumhaften Kulisse, war es uns vergönnt, Interessierten unser Handwerk und unser Leben näher bringen zu dürfen.
Die Abende verbrachten wir mit unseren Freunden von Gungnir’s Snata, Ordo Teutonicus und vielen Anderen. Mit einem kleinen Bisschen Met,
zugegeben, jedoch stets in hochgeistige Diskussionen und freundschaftlichen Austausch vertieft.

Es war ein langer harter Winter und nichts hätte ihn besser brechen können als dieser erste Markt, der uns alle wiederaufleben ließ.

Die Bilder zum Markt